Alle an den Tisch – wir spielen!

Generationen-Spiele-Café im Amthof

Infobox

In vier Spielenachmittagen werden die Generationen in Kirchberg zusammengebracht und Einsamkeit vorgebeugt.

Die Herausforderung und das Problem: Darum setzen wir ein generationenverbindendes Projekt um! 

Wir möchten mit unserem Projekt einen generationenverbindenden Begegnungsort schaffen, an dem die Bevölkerung ungezwungen zusammenkommen und bei verschiedenen Spielen gemeinsam eine schöne Zeit verbringen kann. Spielen verbindet und das möchten wir mit unserem Projekt zeigen!

Unsere Idee und unser Lösungsansatz: So bringen wir die Generationen zusammen! 

Im November 2025 fand der erste Spielenachmittag statt: von 13 bis 17 Uhr konnten sich Jung und Alt beim „Mensch ärgere Dich nicht“ ärgern, bei „Camargue“ Landschaften legen oder bei „Heckmeck am Bratwurmeck“ Würmer sammeln. Eine große Auswahl an Spielen sowie erfahrene Spieleerklärerinnen waren vor Ort, aber auch das Lieblingsspiel von Zuhause durfte ausdrücklich mitgebracht werden. Durch den barrierefreien Zugang steht das Generationen-Spiele-Café wirklich allen von drei bis 99 Jahren offen, der Eintritt war frei, eine vorherige Anmeldung war nicht nötig. Nervennahrung für hitzigere Spielephasen stellte das Frauen-Organisationsquartett in Form von kostenlosen Knabbereien und kalten Getränken zur Verfügung. Für größere Spielpausen wiederum konnten sich die Besucher*innen beim Kaffee- und Kuchenverkauf des Trachtenvereins Kirchberg im Wald mit allerlei Leckereien versorgen. Die verschiedenen Generationen kamen dabei durch das ungezwungene Beisammensein wie von alleine ins Gespräch. Auch einzelne Personen spielen bei einer anderen Gruppe mit. Es zeigte sich, dass die Idee Früchte trägt: fremde Menschen haben zusammengefunden und einfach gemeinsam gespielt.

Unsere Wirkung: Das hat sich durch unser generationenverbindendes Projekt verändert!

Genau diese Frage haben wir uns bei der ersten Veranstaltung auch gestellt. Durch das Anbieten unserer Spielenachmittage haben wir erreicht, dass sich etwa 50 Personen eingefunden haben und einen schönen Nachmittag verbracht haben. Dadurch haben wir Einsamkeit vorgebeugt und einen generationenverbindenden Begegnungsort geschaffen. Wir haben z.B. beobachtet wie eine Frau, die alleine gekommen ist, sofort Anschluss gefunden hat und bei einer Familie mitspielen konnte.

Wir sind stolz, dass gleich beim ersten Termin 14 von 16 Spieletischen gefühlt waren und wir durchweg positives Feedback der Teilnehmenden erhalten haben. Wir haben es ermöglicht, dass sich Menschen zusammenfinden und gemeinsam spielen – in einer zunehmend digitalen Welt ist das eine schöne Entwicklung.
Zudem gab es bei dem ersten Spielenachmittag bereits Interessierte, die sich bzgl. des Ausleihens des Spielekoffers erkundigt haben.

Unsere nächsten Schritte und Ziele: Das planen wir gerade! 

Im nächsten Jahr finden nochmal drei Spielenachmittage statt. Die Termine dazu stehen bereits fest. Im Anschluss daran, stellen wir die Spiele in einem Spielekoffer zum Ausleihen zur Verfügung. Andere Gemeinden, Vereine oder Einrichtungen im Landkreis können sich die Spiele für eigene Veranstaltungen ausleihen.

„Danke für diese tolle Veranstaltung, beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei!“ – Teilnehmer*in