Miteinander statt Nebeneinander im Haus der Generationen

Im Haus der Generationen kommen die Generationen durch einen Spieleabend "Schnacken, Snacks und Happy Snakes" in den Kontakt.

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Im Haus der Generationen kommen die Generationen durch einen Spieleabend „Schnacken, Snacks und Happy Snakes“ in den Kontakt.

Die Herausforderung und das Problem: Darum setzen wir ein generationenverbindendes Projekt um! 

Im Jahr 2020 wurde das Haus der Generationen in Neerstedt fertiggestellt, seither treffen sich dort Kinder und Jugendliche sowie Seniorengruppen. Wir wollen die Generationen zusammen bringen, damit sie nicht nur nebeneinander das Gebäude nutzen. Der Fokus soll dann verstärkt auf das WIR in Dötlingen gelegt werden.

Unsere Idee und unser Lösungsansatz: So bringen wir die Generationen zusammen! 

Unser Ziel ist es mit einem niedrigschwelligen Angebot den Dialog zwischen „Alt und Jung“ zu stärken und zu verbessern.
An einem Freitagnachmittag hat die Gemeinde Dötlingen von 15 bis 17 Uhr zu einer besonderen Mitmach-Aktion ins Haus der Generationen, in Neerstedt, eingeladen. Unter dem Motto „Schnacken, Snacks & Happy Snakes“ ging es darum, das Wir-Gefühl in der Gemeinde zu stärken und Jugendliche ab 12 Jahren sowie Erwachsene miteinander ins Gespräch zu bringen.
An vier Spiel- und Mitmach-Stationen konnten Jung und Alt gemeinsam ins Gespräch kommen und zusammen Spaß haben. Ob Memory, Brettspiel, Buzzer-Quiz oder Spielekonsole – hier war Teamgeist genauso gefragt wie eine Portion Spielfreude.
Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Für alle Teilnehmenden gab es kleine Snacks und Getränke, die für eine gemütliche Atmosphäre sorgten.
Mit diesem neuen Format wollten die Organisatoren Hemmschwellen abbauen und Begegnungen ermöglichen: statt nebeneinander – miteinander. Geplant ist, solche generationenverbindende Nachmittage künftig regelmäßig im Haus der Generationen durchzuführen.

Unsere Wirkung: Das hat sich durch unser generationenverbindendes Projekt verändert!

Die Teilnehmenden haben in der abschließenden Feedbackrunde mitgeteilt, dass Ihnen das gewählte Format sehr gut gefallen hat. Die Jugendlichen waren sehr interessiert und hilfsbereit, die Senior*innen waren sehr überrascht vom Entgegenkommen und der Aufgeschlossenheit der Jugendlichen. Alle Teilnehmenden wünschen sich für eine weitere Veranstaltung mehr Zeit für Gespräche, insbesondere einen persönlichen Austausch.
Das Feedback aller Teilnehmenden war durchweg positiv. Das hat das Orga-Team sehr gefreut. Durch diese Auftaktveranstaltung konnten schon erste Vorurteile zwischen den Generationen abgebaut werden.

Ein Jugendlicher hat sich per Handschlag bei einer Seniorin verabschiedet und sich für den tollen Austausch bedankt. Darüber war sie sehr überrascht, da sie nicht mit dieser Höflichkeit gerechnet hat.
Eine Seniorin hat das erste Mal an einem Computer gespielt und sich bei der Jugendlichen für die tolle und ruhige Erklärung bedankt.

Unsere nächsten Schritte und Ziele: Das planen wir gerade! 

Wir möchten dieses generationenverbindende Austauschformat zukünftig regelmäßig im Haus der Generationen anbieten. Eine nächste Veranstaltung ist für den 27. Februar 2026 geplant. Eine konkrete Planung zu inhaltlichen Themen der Veranstaltung ist noch nicht erfolgt. Hier soll auf die Wünsche aus der Feedbackrunde der ersten Veranstaltung eingegangen werden.

Es war sehr schwer Teilnehmende zu finden, bzw. zu motivieren. Die Veranstaltung wurde mit Handzetteln, Presseberichten und Social-Media-Beiträgen beworben, aber das Anmeldeverhalten war sehr verhalten. Oftmals half nur die persönliche Ansprache.

„Toll, dass sich junge Menschen mit uns hinsetzen, spielen und schnacken“ – Teilnehmer*in