Über´n Tellerand – Leckere Generationenverbindung

"Wohnträume und Currywurst"

Infobox

Wie stellen sich die unterschiedlichen Generationen das Zusammenleben vor? In der Gemeinde Dötlingen haben sich über 40 Teilnehmende bei Currywurst und mithilfe von Bausteinen darüber ausgetauscht und kreative Konzepte für Wohngemeinschaften entwickelt.

Die Herausforderung und das Problem: Darum setzen wir ein generationenverbindendes Projekt um! 

Wir möchten in unserem „Haus der Generationen“ in Neerstedt die unterschiedlichen Altersgruppen zusammenbringen. Die verschiedenen Nutzergruppen (z.B. Jugendhaus, Senioren) sollen das Gebäude miteinander statt nebeneinander nutzen. Allgemein ist uns der persönliche Austausch zwischen den Generationen sehr wichtig.

Das ist schon die zweite generationenverbindende Veranstaltung, die in Dötlingen umgesetzt wird. Den Bericht über die erste Veranstaltung, einen Spieleabend mit dem Titel „Schnacken, Snacks und Happy Snakes“, findet ihr auch auf dem GenerationenCampus.

Unsere Idee und unser Lösungsansatz: So bringen wir die Generationen zusammen! 

Wir möchten regelmäßig „Alt und Jung“ zu einem Austausch zusammenbringen und ein festes Angebot im „Haus der Generationen“ etablieren.

Am Freitag, den 27. Februar 2026, fand im Haus der Generationen in Neerstedt eine weitere generationenverbindende Veranstaltung der Gemeinde Dötlingen unter dem Motto „Über’n Tellerrand – Leckere Generationenbegegnung“ statt. Über den Nachmittag kamen insgesamt 44 Teilnehmende unterschiedlichen Alters zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam kreativ zu werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein interaktives Mitmachformat unter dem Motto „Wohnträume und Currywurst“. In gemischten Gruppen aus Jugendlichen und Erwachsenen planten die Teilnehmenden den gemeinsamen Bezug einer Wohngemeinschaft. Mit Bauklötzen und LEGO gestalteten sie ihre Ideen für ein gemeinsames Haus und überlegten dabei, welche Bedürfnisse die einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner haben, wie Räume genutzt werden könnten und was für ein gutes Zusammenleben wichtig ist.


Insgesamt neun Gruppen entwickelten eigene Konzepte für ihre Wohngemeinschaften. Dabei entstanden vielfältige und kreative Wohnideen, die zu anregenden Gesprächen über unterschiedliche Lebensvorstellungen und Erwartungen führten. Der Austausch zwischen den Generationen verlief offen, lebendig und auf Augenhöhe. Alle Gruppen hatten sichtlich Freude an der gemeinsamen Aufgabe. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Bei Getränken, Snacks und Currywurst wurde weiter diskutiert, gelacht und die Ergebnisse der Gruppen miteinander geteilt. Die Veranstaltung bot somit nicht nur Raum für kreative Ideen, sondern förderte auch den persönlichen Austausch zwischen den Generationen.

Unsere Wirkung: Das hat sich durch unser generationenverbindendes Projekt verändert!

Es ist ein tolles Format, um den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Die Treffen regen zu Gesprächen an und wecken Interesse an der anderen Altersgruppe. Einige Teilnehmer*innen waren dabei, da ihnen die erste Veranstaltung so gut gefallen hat. Viele Teilnehmende finden den persönlichen Austausch und die gemeinschaftliche Aktion toll und wünschen sich mehr Zeit für Gespräche.

Ohne unser generationenverbindendes Projekt hätten sich viele Jugendliche und Erwachsene vermutlich nie kennengelernt oder miteinander ausgetauscht.

Unsere nächsten Schritte und Ziele: Das planen wir gerade! 

Die Ausbildung zu Generationen-Wegweiser*innen hat uns dazu motiviert das Format „Über´n Tellerrand –  Leckere Generationenbegegnung“ zu schaffen und zwei Mal im Jahr eine Veranstaltung anzubieten.

Wir haben einen Feedback-Bogen entwickelt und Wunschthemen für weitere Veranstaltungen abgefragt. Die Rückmeldungen werten wird aus und „arbeiten“ die Wunschthemen nach und nach ab. 

„Viele Teilnehmende finden den persönlichen Austausch und die gemeinschaftliche Aktion toll und wünschen sich mehr Zeit für Gespräche.“